GPS-Tracking für Hundespaziergänge
Barnaby zeichnet jede Runde auf: die Strecke auf der Karte, dazu Distanz, Zeit und Durchschnittstempo. Ein Klick startet die Aufzeichnung, ein Klick beendet sie.
So läuft eine Aufzeichnung
Leine dran, ein Klick auf „Start“. Barnaby beginnt sofort mitzuschreiben und verbindet deine Positionen zu einer durchgehenden Linie. Danach kannst du das Display ausschalten und das Telefon einstecken; aufgezeichnet wird trotzdem weiter, bis du die Runde beendest.
Aufgezeichnet wird mit der höchsten Genauigkeitsstufe, die das Gerät hergibt, dazu ein Mindestabstand: Ein neuer Punkt landet erst nach ungefähr fünf Metern Bewegung. Die Kartenansicht während des Gehens aktualisiert sich häufiger als das, was am Ende gespeichert ist — die Live-Anzeige bekommt praktisch jeden Fix, die Aufzeichnung selbst hält seltener fest, um Akku zu sparen. Deshalb kann die Linie im Nachhinein kantiger wirken als das, was du unterwegs gesehen hast.
Pause und Fortsetzen
Bleibt ihr unterwegs länger stehen, drückst du auf Pause. Die Zeit hält an, die Strecke bleibt stehen, beim nächsten Klick geht es weiter.
Steigt ihr ins Auto, muss dieser Klick nicht von dir kommen. Barnaby erkennt anhaltendes Fahrzeug-Tempo und pausiert von selbst, ohne dass Zeit oder Strecke weiterlaufen, und setzt fort, sobald wieder Gehtempo herrscht. Eine manuelle Pause bleibt davon unberührt; die hebst nur du selbst auf.
Die Lücke zwischen Pause und Weitergehen zählt nicht als Strecke. Der erste Punkt danach bekommt keinen Vorgänger, sonst würde die Distanz zwischen Pausenort und Fortsetzungsort mitgerechnet, obwohl dort niemand gegangen ist.
Was während der Runde mitläuft
Auf der Karte wächst deine Strecke in Echtzeit. Darunter stehen die Zeit, deine aktuelle Geschwindigkeit und die Distanz. Das Durchschnittstempo kommt danach dazu, in der Zusammenfassung der Runde. Was daraus über Wochen und Monate wird, zeigen die Statistiken.
Wo GPS an seine Grenzen kommt
Eine Aufzeichnung ist immer nur so gut wie der Empfang. Zwischen hohen Häusern oder unter dichten Bäumen springt die Position, und aus der Linie wird ein Zickzack. Das lässt sich nicht wegprogrammieren; damit kämpft jede Tracking-App.
Android bringt ein zweites Problem mit. Barnaby hält dafür einen eigenen Vordergrund-Dienst offen, aber manche Hersteller beenden Apps im Hintergrund trotzdem, um Akku zu sparen. Bricht die Aufzeichnung deshalb mittendrin ab, macht Barnaby beim nächsten Öffnen dort weiter, wo sie stand — was bis dahin lief, liegt schon fortlaufend auf dem Gerät, nicht nur im Arbeitsspeicher. Nur in diesem nachgewiesenen Fall, nicht vorsorglich, fragt die App einmal, ob du die Akku-Optimierung für sie abschalten willst.
Dein Zuhause bleibt draußen
Fast jede Runde beginnt und endet an derselben Stelle: an deiner Tür. Barnaby schneidet diesen Bereich weg, bevor eine Runde bei jemand anderem ankommt. Wie weit geschnitten wird und was sonst noch geschützt ist, steht auf der Seite zur Heimzone.
Mitnehmen, wohin du willst
Jede Runde lässt sich als GPX-Datei exportieren, das Format, das Garmin Connect und Komoot lesen. Wo die Aufzeichnung Zeitstempel mitliefert, wird dort eine Aktivität mit Tempo und Bewegungszeit daraus statt bloß einer Form auf der Karte. Deine Strecken bleiben also nicht in Barnaby gefangen, falls du irgendwann etwas anderes benutzt.
Fragen zu dieser Funktion? Die stehen bei den häufigen Fragen.